Verhaltenstherapie und verhaltensmedizinische Tierpsychologie

Verhaltenstherapie und verhaltensmedizinische Tierpsychologie

Verhaltenstherapie und verhaltensmedizinische Tierpsychologie

Dein Hund verhält sich anders als erhofft und erwartet?
Besonders dann, wenn Leidensdruck entstanden ist, dein Hund sich selbst oder andere schädigt, besteht Handlungsbedarf. Als Verhaltensberaterin mit zusätzlicher Spezialisierung auf Hundewissenschaften und Tierpsychologin habe ich mich auf unerwünschtes und problematisches Verhalten, sowie Verhaltensstörungen spezialisiert, biete professionelle Beratung und Begleitung, um Verhalten umfassend zu verstehen und korrigieren zu können, während erwünschte Verhaltensweisen gefördert werden. Als verhaltensmedizinsche Tierpsychologin ist es mir möglich, auch medizinische Aspekte in die Beratung und Therapie deines Hundes miteinzubeziehen und sein Verhalten ganzheitlich zu betrachten.

Hunde können uns aus verschiedenen Gründen Sorgen, sich selbst und anderen Probleme bereiten.
Typische problematische Verhaltensweisen im Zusammenleben mit Hunden können sein:

• Aggressives Verhalten gegenüber anderen Hunden oder Menschen
• Ängstliches Verhalten wie Trennungsangst, Angst vor Geräuschen, Angst vor Menschen, etc.
• Übermäßige Aktivität und Unruhe
• Stereotypien wie Licht-Schatten jagen
• Unsauberkeit im Haus

 

Wann ist eine Verhaltenstherapie sinnvoll?

Fachlich gesehen können Verhaltensprobleme in drei Kategorien unterteilt werden:
unerwünschtes Verhalten, problematisches Verhalten und Verhaltensstörungen.

Das Ziel der Verhaltenstherapie ist es, problematisches Verhalten oder Verhaltensstörungen signifikant zu reduzieren oder sogar zu beseitigen. Dies verbessert die Lebensqualität sowohl für deinen Hund als auch für dich.

 

Unerwünschtes Verhalten

Unerwünschtes Verhalten wird vom Menschen als störend empfunden, obwohl es zum Normalverhalten von Hunden gehört.

Zu den häufigsten unerwünschten Verhaltensweisen zählen:

Jagdverhalten
Bellen bei Klingeln der Tür oder am Gartenzaun
Fressen von Nahrungsresten während des Spaziergangs
Anspringen von Menschen
„Betteln“ am Esstisch

Unerwünschtes Verhalten bearbeiten wir gemeinsam durch Einzeltrainings, in Gruppen und Kursen, wodurch eine Verhaltenstherapie in der Regel nicht notwendig ist.

 

Problemverhalten

Problemverhalten ist ebenfalls Teil des Normalverhaltens, es geht jedoch oft mit erheblichem Unwohlsein oder Leiden auf Seiten des Hundes einher, und auch für den Menschen entsteht dadurch oft eine enorme Belastung oder Gefahr.

Zu den häufigsten Formen von Problemverhalten gehören:

Ängste (z. B. Geräuschangst, vor Menschen oder anderen Hunden, Trennungsangst)
Unsauberkeit
Aggressives Verhalten gegen Menschen oder Artgenossen

Vorgehen: Verhaltenstherapie, gegebenenfalls ergänzt durch Workshops, Seminare oder Vorträge.

 

Verhaltensstörung

Verhaltensweisen, die als Verhaltensstörungen gelten, sind keine normale Erscheinung bei Hunden. Es handelt sich um krankhaftes Verhalten, das erhebliches Leid verursachen kann.

Zu den häufigsten Verhaltensstörungen zählen:

Exzessives Jagen der eigenen Rute
Fixierung und Bejagen von Licht und Schatten
Schnappen nach imaginären Fliegen
übermäßiges Putzverhalten
Selbstbeschädigungen
Fressen unverdaulicher Gegenstände
Strereotypische Verhaltensweisen und Zwangshandlungen

Vorgehen: Verhaltenstherapie

 

Mögliche Therapiemaßnahmen

 

• Management-Maßnahmen zielen darauf ab, das Auftreten problematischen Verhaltens im Alltag zu reduzieren oder dessen Handhabung zu verbessern.

• Maßnahmen zur Verhaltensmodifikation werden gezielt eingesetzt, um das problematische Verhalten zu beeinflussen und zu verändern.

• Training bestimmter Signale können den Umgang mit unerwünschtem und problematischem Verhalten erleichtern

• Veränderungen in Umwelt und Umfeld darauf ausrichten, den Stresslevel des deines Hundes erheblich zu reduzieren.

• Medikamente/Nahrungsergänzungsmittel können einen entscheidenden Beitrag zum Erfolg der Verhaltenstherapie leisten und diesen in manchen Fällen überhaupt erst möglich machen

• Veränderungen bzgl. der Fütterung können, abhängig von den Ursachen des problematischen Verhaltens oder der Verhaltensstörung, erhebliche Verbesserungen bewirken.

 

Gerne stehe ich dir bei allen Fragen zur Verhaltensberatung und -therapie zur Verfügung und unterstütze dich gerne dabei, die beste Lösung für deinen Hund und dich zu finden.

0151-560 560 10